Rechner
Skonto-Rechner
Berechnen Sie den Skontobetrag, den verbleibenden Zahlbetrag und den effektiven Jahreszins des Skontos — die Kennzahl, die zeigt, ob sich das schnelle Zahlen lohnt.
Der effektive Jahreszins ist eine Näherung (kaufmännische Faustformel mit 360 Tagen). Angaben ohne Gewähr — kein Ersatz für eine steuerliche Beratung im Einzelfall.
So funktioniert die Berechnung
Der Skontobetrag ist der Rechnungsbetrag multipliziert mit dem Skontosatz. Der Zahlbetrag mit Skonto ist der Rechnungsbetrag abzüglich dieses Skontobetrags — so viel überweisen Sie, wenn Sie innerhalb der Skontofrist zahlen.
Spannend ist die dritte Zahl. Skonto zu ziehen heißt: Sie zahlen früher, um weniger zu zahlen. Rechnet man den Nachlass auf die eingesparte Zeit hoch — also auf die Tage zwischen Skontofrist und Zahlungsziel — ergibt sich ein erstaunlich hoher effektiver Jahreszins. Deshalb lohnt es sich fast immer, Skonto zu ziehen, notfalls sogar auf Kredit.
| Kennzahl | Formel |
|---|---|
| Skontobetrag | Rechnungsbetrag × Skontosatz |
| Zahlbetrag mit Skonto | Rechnungsbetrag − Skontobetrag |
| Effektiver Jahreszins (Näherung) | Skontosatz × 360 ÷ (Zahlungsziel − Skontofrist) |
Häufige Fragen
Was ist Skonto?
Skonto ist ein Preisnachlass, den der Lieferant gewährt, wenn die Rechnung besonders schnell bezahlt wird — meist innerhalb einer kurzen Skontofrist (etwa 10 Tage) statt zum vollen Zahlungsziel (etwa 30 Tage). Üblich sind 2 % oder 3 % des Rechnungsbetrags.
Wie berechne ich den Skontobetrag?
Der Skontobetrag ist der Rechnungsbetrag multipliziert mit dem Skontosatz. Beispiel: 1.000 € × 2 % = 20 € Skonto. Sie überweisen dann nur 980 €, wenn Sie innerhalb der Skontofrist zahlen.
Warum lohnt sich Skonto fast immer?
Weil der Nachlass auf die kurze Zeitspanne bezogen einem sehr hohen Jahreszins entspricht. 2 % Skonto bei 30 Tagen Zahlungsziel und 10 Tagen Skontofrist entsprechen näherungsweise 36 % Jahreszins. Selbst ein teurer Kontokorrentkredit ist günstiger — Skonto zu ziehen und die Rechnung notfalls über den Dispo zu finanzieren rechnet sich meist trotzdem.
Wird Skonto vom Brutto- oder vom Nettobetrag berechnet?
Skonto wird üblicherweise vom Bruttobetrag der Rechnung berechnet. Zieht der Kunde Skonto, mindert das nachträglich das Entgelt — die zugrunde liegende Umsatzsteuer ist entsprechend zu korrigieren (§ 17 UStG). Prüfen Sie den Einzelfall mit Ihrer steuerlichen Beratung.
Hinweis: Die Jahreszins-Formel ist eine verbreitete kaufmännische Näherung (360-Tage-Basis) und dient der Orientierung. Zieht der Kunde Skonto, ist die Umsatzsteuer nach § 17 UStG zu korrigieren.